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Wir bei Marseiler

Ein Blick hinter die Kulissen des Südtiroler Traditionsunternehmens für Hotelbedarf

Die Weihnachtstafel ist gedeckt. Auf edlen Tischdecken reihen sich traditionelle, cremefarbene Kerzen, moderne LED-Kerzen und bunte Servietten aneinander. Alles sieht nach Heiligabend aus – dabei geht der Sommer gerade erst zu Ende. Doch bei Marseiler, dem Südtiroler Traditionsunternehmen für Hotelbedarf, dreht sich an diesem späten Mittwochvormittag im September bereits alles um die besinnliche Jahreszeit.

 Geschäftsführerin Lisa Marseiler begutachtet die neue Winter- und Weihnachtskollektion. Konzentriert achtet sie auf jedes Detail. Ihre Mutter Rosi rückt noch eine der edlen, in der Lombardei fabrizierten Baumwollservietten zurecht. Dann nicken Mutter und Tochter erfreut. Die umstehenden Außendienstmitarbeiter diskutieren über die neue Ware, dann nicken auch sie. Zufriedenes Strahlen allerseits. Die Monate voller Mühe haben sich gelohnt. Weihnachten kann kommen. 

 Vor drei Jahren hat Lisa Marseiler die Leitung des Betriebs übernommen, nun ist die 25-Jährige dabei, das Haus Schritt für Schritt zu modernisieren. „Als Familienunternehmen profitieren wir von Flexibilität. Zeitgleich erkannten wir die Notwendigkeit einer neuen Struktur“, erklärt sie. Die hauseigene Produktpalette unterteilt sich neuerdings in „Welcome & Living“ mit Artikeln für die Rezeption und die Gästezimmer, „Body & Soul“ mit Hotelkosmetik sowie Spa-, Badezimmer- und Hygieneprodukten und „Eat & Drink“ mit Ausstattungselementen für Bar und Restaurant, Küche sowie für Garten und Events. „So gelingt es uns, Nutzen und Ästhetik noch optimaler zusammenzuführen“, ist Marseiler überzeugt.


1.000 Quadratmeter, 3.000 Artikel

Bozner Boden, im Firmensitz von Marseiler, nachmittags, zwei Etagen tiefer: Das Lager bildet das Herz des Unternehmens. Hier stapelt sich die Ware, von hier aus werden die Produkte zu den Kunden geliefert. Von Weihnachtsstimmung ist hier unten keine Spur. Die Szenerie des Lagers erinnert vielmehr an einen fleißig arbeitenden Bienenstock. Auf über 1.000 Quadratmetern sind rund 3.000 Artikel versammelt.

Walter Tolpeit
lenkt seinen Mercedes Sprinter an die Beladerampe. Er kommt gerade von einer Auslieferung zurück. Frühmorgens ist er losgefahren. Seine Lieblingsstrecke. Ins Pustertal, wo er geboren und aufgewachsen ist.

Der 51-jährige arbeitet seit 17 Jahren als Fahrer bei Marseiler. Er mag das Unternehmen und er mag seinen Job. „Das ist mein Traumberuf“, sagt er, „denn ich bin gerne unterwegs und ich liebe es, mit Kunden in Kontakt zu sein.“ Bis zu 80.000 Kilometer legt Tolpeit im Jahr zurück. Südtirol. Österreich. Modena. Sein Lieferwagen ist sein zweites Wohnzimmer. Er putzt ihn stets blitzblank. „Schließlich will ich mich darin ja wohlfühlen“, erklärt er und lacht.

Nun lädt er bereits die Ladung für den kommenden Tag auf. „Ich brauche dafür keinen Lieferschein, das habe ich nach all den Jahren alles im Kopf“, sagt der erfahrene Mitarbeiter, der seinerzeit noch von Lisa Marseilers mittlerweile verstorbenem Vater eingestellt wurde. Das von Josef Marseiler vor fünfzig Jahren gegründete Ein-Mann-Unternehmen beschäftigt in der Zwischenzeit 25 Mitarbeiter und zählt 2.500 Bars, Restaurants und Hotels in Südtirol zu seinen Kunden –  außerdem wird Österreich beliefert und gemeinsam mit der „Gramm AG“ ganz Italien.


Kreativität voll ausleben


Es ist Abend geworden im Unternehmenssitz von Marseiler. Vor Gernot Hasler flimmern zwei Bildschirme. Hinter ihm haben die Mitarbeiter des hauseigenen Grafikstudios eine kleine Fotoecke eingerichtet. Dort wird auch die neue Weihnachtskollektion abgelichtet. Der 27-Jährige arbeitet seit knapp drei Jahren bei Marseiler. Gemeinsam mit seinen Abteilungskollegen entwirft er das Design neuer Produkte: individualisierte Speisekarten, Servietten, Badepantoffel, auch eigene Hotelkosmetik sowie die jährlichen Kataloge. 

„Jeder Tag ist anders“, schwärmt Hasler von seinem Job. „Mal hat der Kunde ganz genaue Designvorstellungen, manchmal lässt er uns völlig freie Hand.“ So kann die volle Kreativität ausgelebt werden. Hasler öffnet eine der Schreibtischschubladen. Darin hat er einige Highlights seiner bisherigen Arbeiten gesammelt. Auch die schwungvoll designten Baumwollservietten liegen darin. Darauf ist er besonders stolz. „Denn die Servietten sind durch und durch nachhaltig –  und wir sind das einzige Unternehmen am Südtiroler Markt, das sie anbietet“, erklärt er. 

Manchmal gehen Hasler und seine Kollegen ein paar Türen weiter, zu Lisa Marseilers Büro, um ihre Meinung zu Entwürfen einzuholen. So bahnte sich auch die Entscheidungsfindung für das neue Unternehmenslogo an. Dass mehrere Abteilungen zusammenarbeiten, interne und externe Experten gemeinsam zu Rate gezogen werden, gehört bei Marseiler zum Firmencredo. „Die Wege sind kurz, meine Tür steht immer offen“, unterstreicht auch die Geschäftsführerin, die an ihrem Schreibtisch noch über Unterlagen sitzt. Bald ist Feierabend. In den Büros gehen nach und nach die Lichter aus, unten im Lager stehen die vollgepackten Lieferwagen für den kommenden Morgen bereit. Ein neuer Tag kann kommen – Marseiler ist bereit. 
 
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